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Ist denn nach der Wahl wirklich vor der Wahl ...

... genau vor einer Woche waren die Wahlen zum Deutschen Bundestag, davor ein eher müder Wahlkampf, langweilige Plakate an den Straßen, tatsächlich wahrgenommen dabei wohl nur die "Protestparteien", die Rep's, die NPD, "Maria statt Scharia" und "Geld für die Oma statt für Sinti und Roma" und die "Alternative für Deutschland", der ich anfangs auch auf den Leim gekrochen bin, bevor ich merkte, dass dort eigentlich nur Nationalismus bedient wird, die "NPD für Intellektuelle".

Im Fernsehen die immer gleichen Gesprächsrunden, dabei hat die Kanzlerin geschickt gleich mal die "Konkurrentin" Ursula von der Leyen für alle Zeiten verbrannt, allerdings hat diese es nicht gemerkt. 

Oder kann man sich eine ernstzunehmende Politikerin, Mitte 50, seriös vorstellen, die wie ein kleines, aufgeregtes Kind, stark an das Duracell-Häschen früherer Zeiten erinnernd, täglich mit den gleichen Plattitüden über den Bildschirm hüpft? Ich kann es nicht!

Dann ein Wahlabend mit einem Patt, von den Medien kolossal aufgebläht, eigentlich ohne sicheres Ergebnis.

Fast man es zusammen, war der vielzitierte Wählerwille eine sehr knappe Mehrheit "links der CDU", nur die wird nicht zustande kommen, da mit den LINKEN niemand will.

Interessant ist, dass die "stolze, aber gebeutelte SPD, sich ohne Skrupel nicht zu Inhalten zu Wort meldet, sondern zuerst  mit de rForderung, welche und wie viele Ministerposten man in einer möglichen großen Koalition abzufassen gedenkt - natürlich nicht persönlich eigennützig, sondern eben ausschließlich in der "Verantwortung vor Deutschland und in Umsetzung des Willens der Wählerinnen und Wähler" - opportunistisch und politisch korrupt.

Wenn man bedenkt, dass August Bebel, Rosa Luxemburg, Kurt Schumacher, Herbert Wehner, Willy Brandt ebenfalls dieser Partei angehörten.... unvorstellbar!

Worin besteht eigentlich die Wahl der Bürger?

Nach der Wahl ist vor der Wahl!


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