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Unser Bundespräsident Gauck

Unser Bundespräsident Gauck wird nicht müde sich in die aktuelle Tagespolitik einzumischen, was nicht seines Amtes ist, in das er sowieso nur gelangte, da andere und respektable Kandidaten aus unterschiedlichsten Gründen ausgegangen waren. Mal fordert er, dass Deutschland sich aktiv in Kriege einmischen solle, mal konfabuliert er darüber, dass mehr Freiheit her müsse, nun hat er - Gott sei Dank noch rechtzeitig - den potentiellen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow als Inkarnation des Teufels in Thüringen ausgemacht. Herr Gauck fühlt sich unbehaglich, wenn er an einen möglichen LINKEN-Ministerpräsidenten denken muss, um Himmels Willen! Gut, dass er endlich seine nimmermüd' warnende Stimme erhebt. Im Jahr 1989 hat man Herrn Gauck dagegen im Osten nicht in vorderer und gefährlicher Front im Kampf um Demokratie gesehen, genauso wie unsere aktuelle Kanzlerin auch "zuerst einmal abgewartet hat".  Glücklicherweise hat ihn damals die Vorsehung davor geschützt, sich...

Hartmut Mehdorn, die Zweite und die neue politische Bescheidenheit

... vor fast auf den Tag einem Jahr habe ich über einen einzelnen, bisher bei Großprojekten immer erfolglosen älteren Herrn gelästert, der sich damals anschickte für ein mehr als beachtliches persönliches Salär den Bau des Berliner Flughafens "zu dynamisieren". Er hat es geschafft, ohne Zweifel, jetzt spricht er bereits von der Eröffnung in 2016. Und die Politik steht "wie ein Mann" hinter ihm:  Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit erklärte nach dem Treffen am Freitag auf dem rbb: "Herr Mehdorn hat unser Vertrauen. Und er ackert mit allen Kräften, dass tatsächlich dieses Projekt zum Erfolg geführt wird. Und da sind wir auch sehr zufrieden und dankbar." Herr im Himmel, wie sind wir bescheiden geworden!  Die Frage ist: Bleibt Hartmut Mehdorn beim Abrufen seines Salärs genau so bescheiden, wie in der Erfüllung seiner vollmundigen Ankündigungen? Ich wette ein Monatsgehalt: Er wird sein volles Salär abfordern!

Das Gehirn vernebelt ....

... in diesem Jahr jährt sich zum 100 mal der Beginn des Ersten Weltkrieges, Anlass genug dass sich allerorten Experten äußern, Filme gemacht werden, Bücher veröffentlicht Zeitungsseiten beschrieben. In meiner Kindheit gab es zwei Ereignisse, die für uns Kinder das Grauen schlechthin verkörperten, der 2. Weltkrieg, der lag erst sehr kurze Zeit zurück und mit etwas Abstand, aber immer noch gegenständlich genug der 1. Große Krieg. Es gab dafür in den fünfziger Jahren genügend lebende Zeitzeugen, u.a. meine Großeltern.  Sie erzählten über den Krieg- unter Anderem war der erste Ehemann "für den Kaiser den Heldentod gestorben" - und in einer alten Truhe lagen mehrere Alben mit bunten Zigarettenbildern über den Ersten Weltkrieg und die Zeit danach, für mich immer der erste Anlaufpunkt, wenn ich zu Besuch kam. Es hatte für mich etwas Spannendes und gleichzeitig Verklärtes über diese Zeit zu hören und zu lesen, und oft besuchte ich die Großeltern vordergründig deshalb. Später...

Nicht überraschend ...

... die Ereignisse in der Ukraine, die von unserer gleichgeschalteten Presse als Revolution gefeiert wird sind tragisch, tragisch für die Ukraine, tragisch für Europa, tragisch für die Demokratie, aber vor allem tragisch für die Menschen in und um die Ukraine. Der entfernte frühere Präsident war wahrscheinlich ein gerissener Gauner einerseits und ein politischer Waschlappen andererseits. Als es für ihn und seine Familie nichts mehr zu holen gab, hat er sich kurzerhand aus dem Staub gemacht, ich verstehe die Verachtung, die selbst die Russen ihm gegenüber geäußert haben "als Fußabtreter, der sich nicht wehrt, wenn man über ihn hinweggeht". Gauner sind die "Neuen" in der Ukraine auch, allen voran die Füchsin Timoschenko, auch sind sie keine Neuen, sondern sie waren fast alle schon Teil des Systems.  Aber: Janukowitsch war - ob es gefällt oder nicht - unter Kontrolle der OSZE demokratisch gewählt. Nach demokratischen Gepflogenheiten wäre der Weg ihn loszuwerden...

Die Stunde der Pharisäer

Olympia 2014 hat seinen ersten Dopingfall, ausgerechnet eine Deutsche, Evi Sachenbacher-Stehle, eine 33 jährige deutsche Biathletin, früher Langläuferin, dann ins Biathlon-Lager gewechselt, als dort absolute Not war, Talente fehlten und die Verantwortlichen, allen voran der Bundestrainer Uwe Müßiggang, nicht mehr weiter wussten. Seitdem hatte man in den Medien den Eindruck, dass es nur noch eine Biathletin von Weltklasse in Deutschland gab, nämlich jene Evi Sachenbacher - Stehle, so hochgejubelt, dass selbst der Bundestrainer Uwe Müßiggang zuweilen schon genervt reagierte. In Anbetracht der mehr als mäßigen Erfolge der deutschen Biathleten bei der 2014-Olympiade gab es, selbst vor der Causa Sachenbacher - Stehle, völlig unberechtigt, schon Wortspiele mit dem Namen des deutschen Cheftrainers. So scheint es fast folgerichtig, dass er schon während der laufenden Wettbewerbe seinen Rückzug als Cheftrainer in Aussicht stellte, in Anbetracht der stark verunsicherten Athleten sel...