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Deutschland und die Welt im Jahr 2015

Was ist denn hier in Deutschland im Jahr 2015 eigentlich los?  Heute habe ich gelesen, dass die registrierte(!) Zahl der in Deutschland Ankommenden allein im September bei rund 400000 Menschen gelegen haben soll. "Sicherheitskreise" gehen "hinter vorgehaltener Hand" davon aus, dass dazu mindestens noch einmal ein Drittel nicht einmal registriert werden, ganz davon zu schweigen, dass es so etwas wie "Residenzpflicht" (so schlimm dies ist) nicht mehr zu geben scheint.  Natürlich ist es wohlfeil und verursacht ein gutes Gefühl, wenn wir alle Bedürftigen dieser Welt einladen nach Deutschland zu kommen. Die Frage ist, weiss noch jemand was hierzulande passiert? Ich behaupte, nein. Glaubt wirklich noch irgendjemand (inclusive und allen voran Frau Merkel) in diesem Land, dass die Probleme gelöst sind, wenn alle Armen dieser Welt nach Deutschland kommen? Zumal es sichtbar keinen Plan gibt, wie dieses Problem im Land zu lösen ist. Es ist unwürdig, wenn d...

Unser Bundespräsident Gauck

Unser Bundespräsident Gauck wird nicht müde sich in die aktuelle Tagespolitik einzumischen, was nicht seines Amtes ist, in das er sowieso nur gelangte, da andere und respektable Kandidaten aus unterschiedlichsten Gründen ausgegangen waren. Mal fordert er, dass Deutschland sich aktiv in Kriege einmischen solle, mal konfabuliert er darüber, dass mehr Freiheit her müsse, nun hat er - Gott sei Dank noch rechtzeitig - den potentiellen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow als Inkarnation des Teufels in Thüringen ausgemacht. Herr Gauck fühlt sich unbehaglich, wenn er an einen möglichen LINKEN-Ministerpräsidenten denken muss, um Himmels Willen! Gut, dass er endlich seine nimmermüd' warnende Stimme erhebt. Im Jahr 1989 hat man Herrn Gauck dagegen im Osten nicht in vorderer und gefährlicher Front im Kampf um Demokratie gesehen, genauso wie unsere aktuelle Kanzlerin auch "zuerst einmal abgewartet hat".  Glücklicherweise hat ihn damals die Vorsehung davor geschützt, sich...

Hartmut Mehdorn, die Zweite und die neue politische Bescheidenheit

... vor fast auf den Tag einem Jahr habe ich über einen einzelnen, bisher bei Großprojekten immer erfolglosen älteren Herrn gelästert, der sich damals anschickte für ein mehr als beachtliches persönliches Salär den Bau des Berliner Flughafens "zu dynamisieren". Er hat es geschafft, ohne Zweifel, jetzt spricht er bereits von der Eröffnung in 2016. Und die Politik steht "wie ein Mann" hinter ihm:  Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit erklärte nach dem Treffen am Freitag auf dem rbb: "Herr Mehdorn hat unser Vertrauen. Und er ackert mit allen Kräften, dass tatsächlich dieses Projekt zum Erfolg geführt wird. Und da sind wir auch sehr zufrieden und dankbar." Herr im Himmel, wie sind wir bescheiden geworden!  Die Frage ist: Bleibt Hartmut Mehdorn beim Abrufen seines Salärs genau so bescheiden, wie in der Erfüllung seiner vollmundigen Ankündigungen? Ich wette ein Monatsgehalt: Er wird sein volles Salär abfordern!

Das Gehirn vernebelt ....

... in diesem Jahr jährt sich zum 100 mal der Beginn des Ersten Weltkrieges, Anlass genug dass sich allerorten Experten äußern, Filme gemacht werden, Bücher veröffentlicht Zeitungsseiten beschrieben. In meiner Kindheit gab es zwei Ereignisse, die für uns Kinder das Grauen schlechthin verkörperten, der 2. Weltkrieg, der lag erst sehr kurze Zeit zurück und mit etwas Abstand, aber immer noch gegenständlich genug der 1. Große Krieg. Es gab dafür in den fünfziger Jahren genügend lebende Zeitzeugen, u.a. meine Großeltern.  Sie erzählten über den Krieg- unter Anderem war der erste Ehemann "für den Kaiser den Heldentod gestorben" - und in einer alten Truhe lagen mehrere Alben mit bunten Zigarettenbildern über den Ersten Weltkrieg und die Zeit danach, für mich immer der erste Anlaufpunkt, wenn ich zu Besuch kam. Es hatte für mich etwas Spannendes und gleichzeitig Verklärtes über diese Zeit zu hören und zu lesen, und oft besuchte ich die Großeltern vordergründig deshalb. Später...

Nicht überraschend ...

... die Ereignisse in der Ukraine, die von unserer gleichgeschalteten Presse als Revolution gefeiert wird sind tragisch, tragisch für die Ukraine, tragisch für Europa, tragisch für die Demokratie, aber vor allem tragisch für die Menschen in und um die Ukraine. Der entfernte frühere Präsident war wahrscheinlich ein gerissener Gauner einerseits und ein politischer Waschlappen andererseits. Als es für ihn und seine Familie nichts mehr zu holen gab, hat er sich kurzerhand aus dem Staub gemacht, ich verstehe die Verachtung, die selbst die Russen ihm gegenüber geäußert haben "als Fußabtreter, der sich nicht wehrt, wenn man über ihn hinweggeht". Gauner sind die "Neuen" in der Ukraine auch, allen voran die Füchsin Timoschenko, auch sind sie keine Neuen, sondern sie waren fast alle schon Teil des Systems.  Aber: Janukowitsch war - ob es gefällt oder nicht - unter Kontrolle der OSZE demokratisch gewählt. Nach demokratischen Gepflogenheiten wäre der Weg ihn loszuwerden...