Direkt zum Hauptbereich

Posts

Überdruckventil oder Kesselwärter - Martin Schulz?

Einer meiner Vorfahren selig übte den ehrbaren Beruf des Kesselwärters aus und dies in der Zeit um 1900. Nun kann ich ihn nicht mehr fragen, habe ihn nie kennengelernt und muss mich auf mündliche Überlieferungen verlassen. In dieser Zeit, mit fortschreitender Industrialisierung der Gesellschaft, waren fast alle Tätigkeiten vom Menschen geprägt und kontrolliert.  Dampfkessel, die überall gegenwärtig waren, hatten als einzige vom Menschen unabhängige Regelung das Überdruckventil welches den Druck im Kessel automatisch reduzierte, wenn der Kessel durch hohen Innendruck zu Bersten drohte. Man nannte dies wohl technisch das Abblasen des Kessels. http://www.ffc-hildesheim.de/2013-04-02%20bda%20technik/data/images/4_-_christoph_adamski_-_dampfkessel-armaturen.jpg Ein Überdruckventil ist technisch ein recht einfaches Ding. Ein kleines Behältnis, ein Membran, gesichert von einer Feder. Übersteigt der Druck im Kessel die Kraft der Feder wird die Membran angehoben, ...

Die Gedanken sind frei

Um ehrlich zu sein, hatte ich mich der Illusion hingegeben dieses Thema ad acta legen zu können - weit gefehlt.

Unangenehm

... Wien – die europäische Stadt mit dem größten Charme, Europas größer Konsumtempel, hastende Menschen von der Badener Bahn hin zum SCS in Vösendorf, eine schmale Unterführung, durch die alle kommen müssen. Schieben, Drängen, missgelaunte Menschen, es riecht unangenehm stechend nach Urin, an den Wänden schmutzige Graffitis, Farbschichten mehrfach übereinander. Ein Mann undefinierbaren Alters - am Boden im Durchgang sitzend, er lehnt mit dem Rücken an der Wand, die Beine hat er nach vorn ausgestreckt, so dass die schiebende, drängende Menge zumindest zur Hälfte über seine Beine steigen muß. Alte, zerrissene, ehemals wahrscheinlich schwarze Turnschuhe – Farbe bleibt unklar, Hose hoch gerutscht, Beine schmutzig, viele aufgekratzte Stellen, das linke Bein mit einem sichtbaren, offenen Geschwür, verdreckte Sachen, Bart, der Mann sehr ungepflegt. Er sieht scheinbar vor sich auf den Boden mit halb geschlossenen Augen. Neben seinen Beinen liegt eine Mütze, die Öffnung nach oben, da...

Einer der Größten....

"Es wird schon stimmen, es hat so in der Zeitung gestanden."

Meine Großmutter selig, eine intelligente Frau aus einfachsten Verhältnissen, geboren im vorletzten Jahrhundert, hatte Einiges und Einige überlebt. Gut erinnere ich eine Reihe von Lebensweisheiten, gepackt in einfache Sätze, ähnlich wie dies unsere - noch nicht selig gesprochene  - Kanzlerin heute tut.  Eine ihrer - meiner Großmutter - Kernsätze:   "Es wird schon stimmen, es hat so in der Zeitung gestanden." Sie hatte sich lange darauf verlassen, dabei in zwei Weltkriegen nahe Menschen verloren, eine Inflation überstanden und war zuletzt in der DDR von Walter Ulbricht angekommen. Immer hatte sie sich darauf verlassen, was in der Zeitung gestanden hatte, hatte sich für den Kaiser, für Friedrich Ebert, später mit wehenden Fahnen für 'den Führer' eingesetzt. Alle hatten ihr als einfacher Frau das Blaue vom Himmel herunter versprochen, allen hatte sie gedient. Sie hatte dabei Menschen um sich herum verloren, war eine arme Frau geblieben und hatte die ...

Wenn ich mal ganz schlecht drauf bin ...

SCARBOROUGH FAIR Are you going to Scarborough Fair? Parsley, sage, rosemary & thyme Remember me to one who lives there She once was a true love of mine Tell her to make me a cambric shirt Parsely, sage, rosemary & thyme Without no seams nor needlework Then she'll be a true love of mine Tell her to find me an acre of land Parsely, sage, rosemary, & thyme Between the salt water and the sea strand Then she'll be a true love of mine Tell her to reap it in a sickle of leather Parsely, sage, rosemary & thyme And to gather it all in a bunch of heather Then she'll be a true love of mine Are you going to Scarborough Fair? Parsley, sage, rosemary & thyme Remember me to one who lives there She once was a true love of mine.

Manchmal wünschte ich ich wäre ein solcher .....

Mein Gott, waren wir damals brav. I am a rock A winter's day In a deep and dark December, I am alone, Gazing from my window to the streets below On a freshly fallen silent shroud of snow. I am a rock, I am an island. I've built walls, A fortress deep and mighty, That none may penetrate. I have no need of friendship, friendship causes pain. It's laughter and it's loving I disdain. I am a rock, I am an island. Don't talk of love, But I've heard the words before; It's sleeping in my memory. I won't disturb the slumber of feelings that have died. If I never loved I never would have cried. I am a rock, I am an island. I have my books And my poetry to protect me, I am shielded in my armor, Hiding in my room, safe within my womb. I touch no one and no one touches me. I am a rock, I am an island.