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Neujahrsansprachen sind wie "Bleigießen" ...

... nicht Genaues weiss man nicht und das Ergebnis bleibt mehr oder weniger Zufall. Nun gibt es ja nicht nur politische Neujahransprachen, allerorten haben die selbsternannten Oberhirten uns etwas zu dem Thema zu sagen, nicht zuletzt auch in unseren Amtskirchen. Dort heisst es aber nicht Neujahrsansprachen, sonder naturgemäß Neujahrspredigt.  Interessant war für mich auch das "Jahresendinterview" von Robert Zollitsch, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz mit der WELT. Das Jahr war nicht leicht, natürlich gibt es für die RKK auch Dinge außerhalb der eigenen Organisation, die wichtig waren, selbstverständlich ist er nicht enttäuscht, dass der Papst seinen pflichtgemäß angebotenen Rücktritt anlässlich seines 75. Geburtstages ohne "wenn und aber" angenommen hat.  Keinesfalls ist er beleidigt, dass er nicht Kardinal geworden ist und er sagt zum Abschluß ....  " Und ich bin auch neugierig auf den Himmel." Obwohl selbst konfessionslos habe...

Schlichtweg einfältig ...

... war wohl mein letzter Post, ging er doch davon aus, dass Politik vielleicht doch irgendwo, in irgendeiner kleinem versteckten Ecke etwas Rationales, etwas Ernsthaftes hätte. Die Große Koalition steht, hat ihre "Regierungsarbeit" aufgenommen, Frau Nahles und UvL sind auf einmal dicke Freundinnen, vergessen ist das ganz Gequak vor der letzten Wahl, in dem man den "politischen Gegner", kritisierte, beschimpfte, herabwürdigte, ihn der Dummheit, der Unfähigkeit und der Unwahrheit zieh. Jetzt ist man "dicke Freunde". UvL wird weiterhin aufgeregt in den Fernsehshows erzählen, "was der Wähler eigentlich will", die SPD-Granden sitzen fest in ihrem Ministersesseln, ein paar Leute fühlen sich notwendigerweise herabgesetzt, sie sind es wohl auch. Andere sind in dem Gefühl erstarrt nun endlich - natürlich ausschließlich verdientermaßen - ganz oben im Fettauge der politischen Kesselsuppe zu schwimmen. Der einzig wirklich Geschmähte ist der verhinde...

Ist denn nach der Wahl wirklich vor der Wahl ...

. .. genau vor einer Woche waren die Wahlen zum Deutschen Bundestag, davor ein eher müder Wahlkampf, langweilige Plakate an den Straßen, tatsächlich wahrgenommen dabei wohl nur die "Protestparteien", die Rep's, die NPD, "Maria statt Scharia" und "Geld für die Oma statt für Sinti und Roma" und die "Alternative für Deutschland", der ich anfangs auch auf den Leim gekrochen bin, bevor ich merkte, dass dort eigentlich nur Nationalismus bedient wird, die "NPD für Intellektuelle". Im Fernsehen die immer gleichen Gesprächsrunden, dabei hat die Kanzlerin geschickt gleich mal die "Konkurrentin" Ursula von der Leyen für alle Zeiten verbrannt, allerdings hat diese es nicht gemerkt.  Oder kann man sich eine ernstzunehmende Politikerin, Mitte 50, seriös vorstellen, die wie ein kleines, aufgeregtes Kind, stark an das Duracell-Häschen früherer Zeiten erinnernd, täglich mit den gleichen Plattitüden über den Bildschirm hüpft? Ich kann e...

Wenige Minuten...

... es sollte ein Scherz sein, als ich den freundlichen Werkstattmeister der Eisenacher Autowerkstatt, in die uns 2 Stunden vorher ein sehr zuvorkommender ADAC-Mitarbeiter von der A 4 bei strömendem Regen geschleppt hatte, fragte, ob wir jetzt im 'guten Zwirn' zu unserer anstehenden Familienfeier guten Gewissens weiterfahren könnten.   Er ist überzeugt, 'deshalb bleiben sie bestimmt nicht wieder liegen'. A4 - Anschlussstelle Eisenach Ost, wieder heftiger Starkregen an diesem 1. Juni 2013, langsam beschleunigen, da sich seit Jahrzehnten jede Autobahnfahrt zu einer kleinen Belastung unserer Beziehung entwickelt, meine Frau Anhänger der Richtgeschwindigkeit '130', ich eher des Mottos „freie Fahrt für freie Bürger“. Die Autobahn trotz Samstagmittag und des sintflutartigen Regens sehr gut gefüllt, die Sicht schlecht, vor allem dann wenn dieser und jener Audi oder BMW in einer dichten Gichtfahne vorbeifährt, ich entscheide mich für einen Kompromiss zw...

In Ergänzung zum Post "Obama und der Terrorismus"

... hat vor wenigen Minuten WeltOnline folgende Nachricht veröffentlicht: 05.08 Uhr: Friedrich für Ausweitung der Video-Überwachung Nach den Anschlägen von Boston fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) eine Ausweitung der Video-Überwachung von öffentlichen Plätzen in Deutschland. Friedrich sagte der Zeitung "Bild am Sonntag": "Die Ereignisse in Boston zeigen erneut, wie wichtig die Überwachung des öffentlichen Raums durch Videokameras für die Aufklärung schwerster Straftaten ist. Deshalb arbeiten wir zum Beispiel mit der Bahn daran, die Videoüberwachung an den Bahnhöfen zu stärken." Nun ja, ........

Obama und der Terrorismus

Der Anschlag der beiden tschetschenischen Brüder auf die Besucher des Boston-Marathon 2013 ist nach Angaben der US-Sicherheitsbehörden aufgeklärt, einer ist getötet, der andere offenbar in Polizeigewahrsam. Was mag in solchen Köpfen vorgehen, die mit zu Bomben umgebauten Schnellkochtöpfen gegen in der Tat unschuldige Menschen vorgehen, dabei Verletzungen, lebenslange Behinderungen, den Tod, aber auch die Traumatisierung dieser Unschuldigen in Kauf nehmen. Wenn ich mir vorstelle, etwa bei einem Fussballspiel im Stadion von einer Bombe zerrissen zu werden oder dies nur mit ansehen zu müssen, ich finde keine Worte dafür. Deswegen ist es unumgänglich, dass solche Dinge mit aller Konsequenz verfolgt und bestraft werden müssen, auch wenn ich das Medienspektakel um die Verfolgung schon wieder abstoßend fand ... in deutschen Online-Zeitungen etwa als "Menschenjagd im Liveticker" Auf der einen Seite steht der Voyeurismus der Menschen, die vom heimischen Sofa aus teilhaben wollen a...

Wie sich die Bilder gleichen ...

... ich erinnere mich noch gut daran, dass in der DDR viele Menschen Informationen dann als wahr empfanden, "wenn es in der Zeitung stand".  Zwar gab es nach Grenzöffnung dann plötzlich 15 Millionen Widerstandskämpfer die 15 Millionen StasiMitarbeiter jagten, aber den Satz, "doooch, das stimmt, das hat doch in der Zeitung gestanden", den habe ich noch gut im Ohr. Das Gleiche kenne ich von meiner Großmutter, Dinge, die in der Zeitung standen waren schon zu Führers Zeiten Gesetz, später bei Ulbricht war sie schon etwas skeptischer. Heute erlebe ich das Phänomen wieder!  Im Zuge der Rettung des Euro-Fehlers werden die Menschen wieder durch die Medien manipuliert bis zum geht nicht mehr. Die Armen Europas werden gegeneinander gehetzt, Nationalismus wird geschürt und das alles nur, damit die Banken ihr Schäflein ins Trockene bringen. Aus der Erfahrung mehrerer Lebensjahrzehnte kann ich nur sagen: "Vorsicht mit allem, was in der Zeitung steht".