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Posts

Ertappt ....

Die "Mannschaft" ist mit Schimpf und Schande als Gruppenletzter der Vorrunde von der Fußball-WM in Russland abgetreten. Jetzt kann sich die Presse endlich wieder ungeniert Russia vornehmen, ohne in irgendeiner Weise eine Retourkutsche erwarten zu müssen. Vor kurzem hat dies schon Hajo Seppelt mit gedankenschwerer Miene versucht, ohne dass irgendjemand davon Kenntnis genommen hätte. Heute legt BILD nach: https://www.bild.de/sport/fussball/fifa-wm-2018/was-schnueffeln-die-russen-da-56249450.bild.de "Was schnüffeln die Russen denn da?" Um Himmels willen, die Russen schnüffeln an ammoniakgetränkter Watte. Dabei ist den Damen & Herren Journalisten wohl entgangen, dass dieses gemeine, hinterhältige Tun eine sehr lange Tradition hat. Seit Jahrhunderten, nutzten vornehme Damen, als es sie noch gab, Ammoniak in ihren Riechfläschen.  Speziell dann, wenn sie von "Schlechten Nachrichten" heimgesucht wurden, wurde der Flakon mit Amm...

Das Rätsel zum Tag ....

Ich beneide Menschen, an denen scheinbar alles abperlt, eine der eigenen Karriere und sozialen Stellung sehr hilfreiche Gabe .  Nehmen wir unsere Kanzlerin, sie behauptet heute dies und morgen das, das was sie heute als Non plus ultra bezeichnet und als alternativlos charakterisiert, widerruft sie morgen mit unschuldigster Miene und hängt ein mögliches negatives Ergebnis flugs einem Anderen an.  Solche Fähigkeiten gehören gewürdigt, unbedingt.  Politisch hat sie wahrscheinlich alles erreicht, was es zu erreichen gibt, damit kann man sie nicht mehr locken. Von einem eigenständigen sozialen Leben der Kanzlerin hat man noch nichts gehört. Also Nippes oder etwas ähnliches zu schenken macht keinen Sinn. Vielleicht etwas Schönes von "Bares für rares"? Aber wo sollte sie es hinstellen? Sieht man sie im täglichen Politikgeschäft, hat es den Anschein, dass ihr menschlich  Jean-Claude Juncker noch am nächsten steht. Vielleicht könnte man eine Weinrebe nach ihr...

Das neue Thüringen ...

Nicht alles neu, aber vieles besser zu machen zu wollen, war eine der typischen  Wahlversprechungsfloskeln der LINKE bei den vergangenen Wahlkämpfen. So auch bei der letzten Wahl zum Thüringer Landtag. Dazu gehörte auch die Maßgabe, dass nach möglicher und später tatsächlich erfolgter Verantwortungsübernahme durch eine LINKE-Regierung auch die gesamte Verwaltung selbstverständlich bürgerfreundlicher und - näher werden sollte.  Nun quält sich die Regierung schon seit Jahren mit einer Verwaltungsreform herum, die unser kleines Bundesland und natürlich auch die steuerzahlenden Bürger von einem Verwaltungswasserkopf entlasten sollte.  Obwohl, das mit der Entlastung der steuerzahlenden Bürger haben sie, glaube ich, nicht explizit gesagt, aber man konnte und sollte es wohl auch im allgemeinen Politikersprech so verstehen. Gemeint haben sie es sicher nicht, aber eben so daher geredet. Auf jeden Fall sollte die Verwaltung bürgerfreundlicher werden. Ein wohlfeiles...

Das Boot ...

Schon als Kind habe ich, geborener Flachländer davon geträumt, irgendwann einmal ein eigenes Boot zu haben. Meist kamen diese Wünsche im Sommer, etwa bei einem der seltenen Urlaube am Wasser, dies hieß für uns Mecklenburg oder Ostsee, im Extremfall auch einmal Plattensee oder gar Schwarzes Meer.  Im Winter sah ich schon gleich gar kein Boot, wir wohnten in Thüringen und dort geht die Fläche schiffbarer Gewässer mit Ausnahme der Talsperren so gegen Null. Die Talsperren waren für uns das greifbarste Wassersportgebiet, wenn auch in der Regel nicht als solches ausgewiesen, was uns wiederum nicht störte. Bleiloch, Hohenwarte, Lütschetalsperre waren unser Mekka. Die Lütsche hatte dabei die interessanteste Geschichte. Sie wurde nicht etwa aus unverzichtbaren grün-ökologischen oder energetischen Maßnahmen errichtet, sondern von der Deutschen Reichsbahn gebaut und 1938 in Betrieb genommen. Wasser wurde gebraucht, und zwar kalkarmes Wasser für die Lokomotiven der Bahn, da normales, ka...

Tante Claudia bereitet sich auf die Zeit nach dem Bundestag vor ...

Immer wieder gibt es Menschen, die sich über die Verve der GRÜNEN in unserem Land furchtbar erregen. Sie neiden ihnen die Leichtigkeit, mit denen sie über die tatsächlichen Probleme hinweggehen, sie neiden ihnen ihre Unbekümmertheit mit denen sie über die logischsten Dinge der Welt hinwegsehen, sie neiden ihnen die Fähigkeit größte Dummheiten als Weisheiten verkaufen zu können, sie neiden ihnen ihre ideologische Alternativlosigkeit, sie neiden ihnen nie von Selbstzweifeln geplagt zu sein, sie neiden ihnen ohne jegliche Ausbildung  und Lebenserfahrung sofort Karriere machen zu können - sie neiden ihnen schier alles. Obwohl der Begriff der GRÜNEN muss etwas präzisiert werden. Im Osten Deutschlands sozialisiert, waren für uns von Kindesbeinen "die GRÜNEN" ein Synonym für Polizisten. Grasgrüne Uniformen waren Standard, gut sichtbar im normalen Straßenbild.  Daraus ergaben sich für den gemeinen Bürger zwei Vorteile: Die, die sie sehen wollten, sahen sie sofort, da...

"Die Mannschaft" ist raus.

Nicht unbedingt bedingungsloser Fussballfan, sehe ich mir ab und zu schon einmal ein Spiel an.  Ausgewählte Champions League-Spiele ziehe ich mir gelegentlich rein, freue mich diebisch wenn die großen Bayern mal wieder baden gehen. E uropa- und Weltmeisterschaften haben auf mich einen besonderen Reiz. Ich wundere mich regelmäßig selbst, dass ich mir dann sogar kleine Spiele ansehe, immer mit der Hoffnung die Kleinen mögen den Großen "eine" auf die Mütze geben, leider passiert dies viel zu selten. Mehrere Europa- und - Weltmeisterschaften habe ich schon erlebt. Von 1954 habe ich immer nur gehört und einige sehr verschwommene Schwarz-Weiß-Bilder gesehen. An den alten Bildern kann man den deutschen Sieg gegen Ungarn nicht mehr belegen, sie sind zu verschwommen. Es gibt aber immer noch einige lebende Zeitzeugen, die beteuern, dass es genauso gewesen ist.  Wie fast jeder Junge habe ich - mehr oder weniger geschoben, denn aus freiem Willen - eigene Fußballaktivitäten ...

Der Stern und die Wespe

Die Wespe ist am Stern auf meiner Kühlerhaube hängengeblieben und, obwohl ich sonst jeder Kröte auf der Landstraße ausweiche, spüre ich ein leichtes Gefühl der Schadenfreude - recht geschieht ihr. Trotzdem geht mein Blick immer wieder unbehaglich mit einem leichten Schuldgefühl zu dem im Fahrtwind flatternden Insekt. "Guten Morgen, allgemeine Verkehrskontrolle,  Fahrzeugpapiere und  Führerschein bitte," der Morgen auf dem Weg zur Arbeit geht gut los.  Die Papiere finde ich - eher durch Zufall - in meinem Jacket, das Warndreieck hängt zum Glück im Kofferraumdeckel, selbst der Verbandkasten ist nicht verloren gegangen. Ein routinierter Blick der Polizistin, ein breites, zufriedenes Grinsen findet auf ihrem hübschen Gesicht Platz, "Der ist abgelaufen." Sie klopft mit dem Zeigefinger auf den Kasten, "Der ist abgelaufen." Das mag stimmen, das Auto ist vier Jahre alt und ich hatte diesen Kasten noch nie in der Hand. Biologisch gesehen könnte die...