Direkt zum Hauptbereich

Tante Claudia bereitet sich auf die Zeit nach dem Bundestag vor ...

Immer wieder gibt es Menschen, die sich über die Verve der GRÜNEN in unserem Land furchtbar erregen.

Sie neiden ihnen die Leichtigkeit, mit denen sie über die tatsächlichen Probleme hinweggehen, sie neiden ihnen ihre Unbekümmertheit mit denen sie über die logischsten Dinge der Welt hinwegsehen, sie neiden ihnen die Fähigkeit größte Dummheiten als Weisheiten verkaufen zu können, sie neiden ihnen ihre ideologische Alternativlosigkeit, sie neiden ihnen nie von Selbstzweifeln geplagt zu sein, sie neiden ihnen ohne jegliche Ausbildung  und Lebenserfahrung sofort Karriere machen zu können - sie neiden ihnen schier alles.

Obwohl der Begriff der GRÜNEN muss etwas präzisiert werden.

Im Osten Deutschlands sozialisiert, waren für uns von Kindesbeinen "die GRÜNEN" ein Synonym für Polizisten. Grasgrüne Uniformen waren Standard, gut sichtbar im normalen Straßenbild. 

Daraus ergaben sich für den gemeinen Bürger zwei Vorteile: Die, die sie sehen wollten, sahen sie sofort, das Gleiche galt für die, die sie nicht sehen wollten - und so konnte ein jeder bei Bedarf zwanglos den Grünen ausweichen - oder wesentlich seltener auch Kontakt suchen.

Ein beliebtes Synonym war: "Die Jungs von der Grünen Steuer". In dem Moment zutreffend, in dem sie wie die Wegelagerer Autofahrern, Motorradfreaks, Radfahrern und Fußgängern "zur allgemeinen Verkehrskontrolle" auflauerten. Und wer die relative und absolute Mangelwirtschaft des früheren Ostens kannte, weiß, die konnten IMMER etwas finden, einfach weil es oft selbst notwendigste Ersatzteile nicht gab.

Mit der "neuen Zeit" fielen die grünen Uniformen weg, die neue Bekleidung der Polizei wurde deutlich weniger auffällig, wechselt auch immer wieder, wahrscheinlich um die Bürger oder zumindest Teile von ihnen nicht zu verunsichern. 

GRÜNE waren bei uns im Osten auch die im Forstbereich Tätigen, Förster, Waldarbeiter oder die wenigen Jäger, die es gab. Also, bis auf die Jäger alles durchaus ehrbare Tätigkeiten. Seltsamerweise gab es im Osten sehr viel weniger gefährliches Wild als uns heute berichtet wird. 

Mit der Grenzöffnung 1989 kamen - wie eine blanke Urgewalt - dann die richtigen GRÜNEN, mit teils guten Ideen, die aber eigentlich nichts anderes als der Natur abgeschaute Notwendigkeiten waren. 

Das änderte sich im Lauf der Jahre vom Dosenpfand, über die Atomkraft, den "Veggieday" bis hin zum "Grünideologisierten" Klimawandel". Die Ansprüche der GRÜNEN zur Weltverbesserung stiegen permanent, gleichzeitig sanken ihre Fähigkeit und ihr Wille zur Selbstkritik. So blieb alles im Lot und die GRÜNEN regierungsfähig, selbst wenn sie gar nicht in der Regierungsverantwortung sind.

GRÜNEN-Kritiker beißen sich immer wieder an der scheinbar fehlenden Sach- und Fachkompetenz nicht weniger GRÜNEN-Politiker fest. Obwohl, irgendein "Schein" macht noch lange keinen Politiker, da ist eher Prinzipienfestigkeit gefragt.

Fast schon leid kann einem Claudia Roth tun, die ob ihrer defizitären Ausbildung immer wieder ins gnadenlose Kreuzfeuer ihrer neidgeplagten politischen Gegner gerät. (Siehe meine obige Auflistung, was den Grünen und ihrer bunter Frontfrau unter anderem so alles geneidet wird.)

Vermieden habe ich es dabei auch noch auf materiellem Neid herumzuhacken. Oder wie soll man es sonst bezeichnen, wenn neuerdings schon kritisiert wird, dass GRÜNE Minister und Staatssekretäre auf Landesebene fleißig um die Welt jetten oder sich im Q5 zur Arbeit fahren lassen. Oft genug haben sie wohl doch darauf hingewiesen, wie umweltschonend und noch dazu gesund für das gemeine Volk die Nutzung des Fahrrads ist. Obwohl, ich neige auf de mFahrrad durchaus zur Flatulenz ....

Aber zurück zur Ehrenrettung von Claudia Roth. Um ihren ewig nörgelnden Kritikern endlich den letzten Zahn zu ziehen, bereitet sie sich jetzt offenbar schon sehr konzentriert auf die Zeit nach dem Bundestag vor. Ich denke, nach dem, was man von ihr hört und sieht: Sie macht wahrscheinlich eine Ausbildung zur Kita-Erzieherin.

Und während nicht wenige der Nörgler behaupten, einige der GRÜNEN-Spitzen wären kaum fähig einen einzelnen Bleistift vernünftig zu halten, bewältigt sie bereits problemlos eine ganze Packung Buntstifte.



Na denn, mal sehen, was es jetzt wieder an ihr rumzunörgeln gibt und Euch einen schönen Sonntag.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wenn jemand eine Reise tut ...

Wenn jemand eine Reise tut, So kann er was verzählen. D'rum nahm ich meinen Stock und Hut Und tät das Reisen wählen.   Refrain: Da hat er gar nicht übel drum getan, Verzähl' er doch weiter, Herr Urian! Wenn ich es richtig weiss, ist dieser Text von Matthias Claudius, und da selbiger von 1740 bis 1815 lebte, auch schon entsprechend alt. Nun zog Herr Urian durch die ganze Welt um etwas zu erleben, von Deutschland über den Nordpol, Amerika, Grönland, Afrika, Arabien, Mexico. Damals ohne Billiflieger und Internet sicher eine große Leistung, erlebt aber hat er schon etwas. Das ist heute viel Einfacher, um etwas wirklich Tolles zu erleben, reicht es, morgens mit dem Bus in den Nachbarort zu fahren. Allerdings passt es nicht irgendeinen Bus zu nehmen, es muss schon - um wirklich etwas Besonderes zu erleben - der Schulbus sein. Der Schulbus ist dieses Gefährt, an dem sich morgens in der Regel die schulpflichtigen Kinder des jeweiligen Ortes treffen, lediglich um beque...

Gekommen, um wieder zu gehen ...

Montagmorgen, 6.30 Uhr, ich habe mir mein Frühstück bereitet, obwohl ich heute Nachtdienst habe und eigentlich schlafen könnte, bin ich wach. Mit zunehmenden Lebensjahren lässt das unmittelbare Schlafbedürfnis nach.  Früher habe ich gelächelt, versteckt oder wenn ich mich getraut habe auch offen, wenn sich die Alten in den unmöglichsten Situationen stundenlang über "schlechten Schlaf" verbreiteten. Jetzt erlebe ich es selbst.  Es ist nicht so, dass mein Schlafbedürfnis direkt nachläßt. Im Gegenteil merke ich, dass ich schneller ermüde als vor 20 oder 30 Jahren. Und, die Müdigkeit  nimmt keine Rücksicht "auf die Uhr".   Wehre ich mich dann nicht gegen mein Schlafbedürfnis, etwa regelmäßig am frühen Nachmittag, und ergebe mich der Müdigkeit, schlafe ich sofort ein und bin nach durchschnittlich 20 - 30 Minuten - beim Aufwachen nach einigen Augenblicken des Wunderns über mich selbst - wieder fit. Reagiere ich aber antrainiert "preussisch",...

Das Rätsel zum Tag ....

Ich beneide Menschen, an denen scheinbar alles abperlt, eine der eigenen Karriere und sozialen Stellung sehr hilfreiche Gabe .  Nehmen wir unsere Kanzlerin, sie behauptet heute dies und morgen das, das was sie heute als Non plus ultra bezeichnet und als alternativlos charakterisiert, widerruft sie morgen mit unschuldigster Miene und hängt ein mögliches negatives Ergebnis flugs einem Anderen an.  Solche Fähigkeiten gehören gewürdigt, unbedingt.  Politisch hat sie wahrscheinlich alles erreicht, was es zu erreichen gibt, damit kann man sie nicht mehr locken. Von einem eigenständigen sozialen Leben der Kanzlerin hat man noch nichts gehört. Also Nippes oder etwas ähnliches zu schenken macht keinen Sinn. Vielleicht etwas Schönes von "Bares für rares"? Aber wo sollte sie es hinstellen? Sieht man sie im täglichen Politikgeschäft, hat es den Anschein, dass ihr menschlich  Jean-Claude Juncker noch am nächsten steht. Vielleicht könnte man eine Weinrebe nach ihr...