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Posts

Das Smartphone muss sein ....

Ich fühle mich an die Zeit der Kuba-Krise 1962 erinnert, als die Welt am Rande eines nuklearen Weltkrieges stand. Für uns schon etwas größere Kinder war die Gefahr des Krieges wahrscheinlich besonders schlimm, hatten wir doch Vorstellungen davon, wie schlimm der letzte Krieg gewesen war. Selbst hatten wir den Krieg nicht mehr erleben müssen, die Erzählungen davon waren für uns bedrohlich genug. Die letzten Angehörigen, u.a. mein Onkel Willi, waren erst vor wenigen Jahre aus der Kriegsgefangenschaft nach Hause gekommen und im vorigen Jahr war die Grenze zwischen Ost- und WestDeutschland geschlossen worden.   Heute, gerade heute am 11.04. spricht die Welt plötzlich wieder vom Krieg, die USA und Russland stehen sich waffenstarrend gegenüber, es scheint, als warteten beide Seiten nur darauf, auf den berühmten Roten Knopf drücken zu dürfen. Die Russen reden zumindest noch davon, dass die Vernunft siegen möge, was sie tun werden bleibt unklar. Die Amerikaner scheinen vö...

Der Teufel hat seine Großmutter erschlagen,

weil sie keine Ausrede mehr wußte. Als Kind und bis heute liebe ich Märchen. Ich war fasziniert und fieberte mit, wenn im "Teufel mit den 3 Goldenen Haaren" die Ellermutter ihre intellektuellen Spielchen mit dem Teufel spielte. Sie tanzte praktisch dabei auf dem Hochseil, forderte sie doch die Wut des Teufels geradezu heraus. Durch Mark und Bein ging es mir jedesmal, wenn er sagte: "Ich rieche, rieche Menschenfleisch, es ist hier nicht richtig."  Dann guckte er in alle Ecken und suchte, konnte aber nichts finden. So ähnlich geht es wohl Frau Seiferlin, einer Redakteurin des SPIEGELs für seine Kinderseite bento. Frau Seiferlin hat einen Beitrag erstellt, der im Onlineangebot des Sturmgeschützes der Demokratie eingestellt und frei verfügbar(!) ist. http://www.bento.de/gefuehle/kinderwunsch-warum-wir-der-umwelt-zuliebe-aufhoeren-sollten-kinder-zu-bekommen-1813533/ Frau Seiferlin hat ihren Beitrag überschrieben mit einem sehr markanten Titel: ...

Scham kommt von schämen - oder Was ist neu?

Scham kommt von schämen - oder Was ist neu? Scham  ist ein  Gefühl  der  Verlegenheit  oder der Bloßstellung, das durch Verletzung der  Intimsphäre  auftreten kann oder auf dem Bewusstsein beruhen kann, durch  unehrenhafte ,  unanständige   oder  erfolglose  Handlungen sozialen Erwartungen oder  Normen  nicht entsprochen zu haben.  Stolz  wird als entgegen gesetzter Pol zur Scham gesehen. (Wikipedia) Es gibt immer mal etwas Neues und ich frage mich, was ist eigentlich ein Grund zur Scham? Sehen wir uns etwa die Bezüge mancher Menschen in unserem Land an. Ab Juli 2017 gönnten sich die Bundestagsabgeordneten einen saftigen Schluck aus der Diäten-Pulle, in dem sie die zu versteuernde 'Abgeordnetenentschädigung' um 215 schmale Euro auf monatlich 9542 € anhoben. Die Anhebung der Diäten erfolgt automatisch, dazu bedarf es keines Plenumsbeschlusses mehr. (Beiträge zur Rentenversicherung oder zur Arbe...

Das neue Verhängnis - Po-Grabschen

Es muss so ungefähr 1985 gewesen sein, als  ein grüner Ratsherr in Nordrhein-Westfalen wegen Vergewaltigung der zwei Jahre alten Tochter seiner Freundin zu acht Jahren Haft verurteilt  wurde.  Damals meldeten sich die Grünen mit einer  „Fachgruppe Knast und Justiz“ - wie gewohnt - empört zu Wort und forderten, dass die  Grünen ihn weder ausschließen dürften, noch ihn „schutzlos der Strafjustiz“ überlassen. Die Begründung klang typisch Grün: „Der Verurteilte wird in die Männerwelt des Gefängnisses verbannt, in der bedingt durch den Mangel an Zärtlichkeit, Zuwendung, den Mangel an Möglichkeiten, wirklich menschliche Beziehungen herzustellen und aufgestaute (auch sexuelle) Spannungen eine Atmosphäre sexueller Rohheit herrscht." Das nenne ich Verständnis und Rücksichtnahme leider zu Gunsten des Täters. Diese Episode und andere Paradebeispiele fraglicher Grüner Sexualmoral wurden nie konsequent aufgearbeitet, einiges schlummert einfach so vor sich hi...

Essen ist zum Essen da?!

Gerade ist in unseren Medien die zyklisch unumgängliche Attila-Hildmann-vegan-Welle etwas abgeflaut - und ich schaue wieder entspannter in die Zeitungen. 1949, im Schlepptau des "Krieges" in OstDeutschland geboren, erinnere ich mich noch an tatsächlich "schlechte Zeiten". Von Bundesarchiv, Bild 183-61120-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5356666 Lebensmittel waren rationiert, wie aus der Lebensmittelkarte aus 1958 ersichtlich, vor allem für die Qualitäten "Fleisch", "Fett" und "Zucker". Man ging mit dieser Karte in ein Lebensmittelgeschäft, und abhängig von der Bestellung wurden die Bons abgeschnitten. Also, etwa ein "Braten" zum Wochenende für die Familie mit 600 g, schon war die Hälfte der Fleischration für den Monat weg. Am Wochenende schnell mal grillen, 10 Steaks, 10 Bratwürste, 5 Grillkäse, und Diverses - schlichtweg unmöglich.  Oder, man besorgte ...

Süsses und Unterhaltsames

Die Viba-Nougat-Welt in Schmalkalden hatte uns eingeladen.  Für die ganz Schlanken, Nougat ist eine kalorienbeladene Köstlichkeit mit dem Hauptbestandteil Haselnuss, die seit 1920 in Schmalkalden eine regionale Spezialität ist.  Der Beginn der Nougat-Produktion vor Ort wird auf das in 1893 gegründete Kaffeehaus von Willi Viebahn und seiner Schwester Anna Reim zurückgeführt, welches eben in jenem Jahr 1920 die Nougat-Produktion aufgenommen haben soll. Die ganz, ganz Hellen unter uns haben jetzt natürlich schon den traditionellen Zusammenhang zwischen Willi Viebahn und Viba zielgenau erkannt. Ach so, für die Menschen aus den gebrauchten Bundesländern, die meist noch nie in Dunkeldeutschland gewesen sind: Schmalkalden ist eine schicke, kleine Hochschulstadt in Thüringen, unweit von Hessen. Also, die Viba in Schmalkalden hatte uns eingeladen zu  Saitenklang & Missetat mit Gunter Schoß und dem Gitarristen Frank Fröhlich . zu einer Wilhelm-Busc...

Der kollektive Irrsinn

Im Abstand von 2 Jahren muss ich nochmal auf den September 2015 zurückkommen. Deutschland, einer der reichsten und strukturiertesten Staaten der Welt, getragen von einer in weiten Teilen altruistisch auf Leistungserbringung programmierten Bevölkerung, wurde über Nacht vom kollektiven Wahnsinn heimgesucht.  Die Grenzen wurden de facto aufgehoben, der Staat verzichtete freiwillig auf die Kontrolle seines Territoriums und seiner Strukturen, die Kanzlerin ermächtigte sich praktisch selbst, die Regierung verzichtete bereitwillig auf die Wahrnehmung ihrer Verantwortung und das Parlament entschloß sich kollektiv seiner Kontrollpflicht gegenüber der Regierung nicht mehr nachzukommen. Hunderttausende überwiegend junger, dem Anschein nach gesunder Männer strömten ins Land, unkontrolliert, niemand verlangte von ihnen eine Legitimation, niemand überprüfte ernsthaft ihre Personendaten. Es reichte vor der Grenze, in Österreich, Tschechien, der Schweiz oder sonst wo, seine persön...