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Eine Frohnatur

Als ich heute morgen aufstand, war es kühl nur so um die 10 Grad, aber  sehr angenehm nach den tropischen Temperaturen der letzten Monate. Mein sehr belastender Dauerhusten ist nicht so drängend wie sonst, ich will mich gerade anfangen zu freuen, aber: hätte ich nur achgut.com da gelassen, wo es hingehört, nämlich im Netz. Aber nein, ich muss die Seite öffnen und wer springt mir entgegen, eine Karikatur von Stefan Klinkigt mit dem Gesicht einer Frohnatur. https://www.achgut.com/artikel/warum_wollen_so_viele_gruen_waehlen Und warum auch immer, meine Stimmung ist für die nächsten 2 Stunden im A...h, obwohl ich den Beitrag noch gar nicht gelesen habe. Wenn ich jetzt sage, "danke Stefan", weiß ich nicht, ob ich es freudig oder sarkastisch betonen soll. Nun ja, vielleicht wird die Betonung im Laufe des Tages freudiger, weil: die Sonne scheint, der Rasen zeigt wieder einen leicht grünen Flaum und mein Husten ist nicht ganz so drängend wie sonst. Das können mir selbst...

Die stachligen Gesellen

Das gemeine Volk ist scheinbar ein stachliger Geselle, denn es denkt und tut nicht was es soll. Nur selten ist das Volk mit der Politik zufrieden, immerzu hat es etwas zu meckern und fast nie gibt es Beifall. Zuweilen hat es sogar einen eigenen Kopf, wobei der Kopf in Deutschland Ost und West durchaus sehr unterschiedlich sein kann.  Nehmen wir meinen eigenen, manche sagen sturen Kopf. Als sozial denkender Mensch "schlägt mein Herz nach wie vor links", also habe ich bei Wahlen mein Kreuz immer bei LINKS gemacht. Um ehrlich zu sein, habe ich mich nicht einmal der Mühe unterzogen die Parteiprogramme zu lesen, ein Kreuz stand fest. Nun regieren die LINKEN mit SPD und Grünen in Thüringen. Als Bürger merkt man nicht, dass sich nach mehr als 20 Jahren Schwarzer Regentschaft irgendetwas geändert hätte. Alles läuft so weiter wie gewohnt, es wird ganz viel versprochen, wenig realisiert und das Wenige, was tatsächlich umgesetzt wird, entspricht nicht unbedingt dem Willen...

Fiinaaale .....

Europa feiert gerade wieder einmal seine Sportler, Europameisterschaften in 7 Sportarten finden gleichzeitig in Berlin und Schottland statt, eine durchaus sinnvolle Wettbewerbsform für die Athleten, die Zuschauer und die Interessenten auf der heimischen Couch. Das Wetter tut bis heute ein Übriges, bei der Hitze hält man sich sowieso am besten im Haus auf. Ein leichtes Neidgefühl stellt sich ein, wenn ich sehe, wie die jungen Leute sich oft relativ unbeschwert der Freude des Sports, der Bewegung, der Harmonie und auch dem Leistungsgedanken hingeben. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass wir in unserer Generation den Sport so leicht und luftig nicht genommen haben, im Gegenteil. Ich erinnere mich an Formulierungen, in denen von Kampf, unbedingter Leistung, ja sogar der "Auseinandersetzung der Systeme" gesprochen wurde.  In der DDR wurde Leistungssport wie ein "Krieg ohne Waffen" gehandhabt, minutiös und generalstabsmäßig wurden die Wettkämpfe vor...

Unsere tägliche Lüge gib uns heute .... oder die Segnung der Globalisierung!

Unsere Kanzlerin, und mehr noch die mit ihr verbündeten demokratischen Parteien "des Landes" werden nicht müde über die Notwendigkeit der Bekämpfung der Fluchtursachen im Nahen Osten und in Afrika zu konfabulieren. Speziell die im Einsatz von sinnentleerten Floskeln überdurchschnittlich geübten GRÜNEN, fordern laufend mehr Einsatz für Afrika, gewürzt mit der Forderung nach Bereitstellung von mehr Geld. Nun wundere ich mich schon seit Jahrzehnten, warum es nicht endlich getan wird oder zumindest, warum es in den meisten Fällen kein fühlbares Ergebnis gibt. Die immer wieder kolportierten Geschichten mit aus Europa importierten Hühnerteilen, Milchpulver der Nahrungsmittelkonzerne und Elektroschrott auf Riesenhalden, auf denen Menschen unter unwürdigsten Bedingungen kampieren, werden als Beispiele der Schuld der westlichen Welt an den Bedingungen vor Ort angeführt. Als ich letztens im Rahmen einer solchen Diskussion im Bekanntenkreis das Thema der Eigenverantwort...

Gewöhnlicher deutscher Alltagsrassismus

In allen Gazetten steht es, aus allen Lautsprechern tönt es: "Deutschland hat ein Rassismusproblem".  Selbst die gut gebuchte Sibel Kekilli sieht Grund sich diskriminiert zu fühlen. Henryk Broder hat dazu ausführlich Stellung genommen.  Siehe https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus180645246/Henryk-M-Broder-Was-rassistisch-ist-Und-was-nicht.html. Leider ist der Beitrag hinter der Bezahlschranke, Henryk ist offenbar ein sparsamer Mensch, aber es lohnt sich allemal ihn zu lesen. Aus allen Rohren tönt es derzeit bis zur Selbstkasteiung: Deutschland hat ein Rassismusproblem. Ich habe das Gefühl, dass die deutsche Sucht nach Selbstbeschimpfung derzeit ähnlich der Atmosphäre eines Hühnerstalles ist. Alle sitzen angespannt auf der Leiter und es bedarf nur eines Klatschens und schon fliegen sie wie erlöst hysterisch auf, nur um sich öffentlichkeitswirksam selbst zu kasteien bis Blut kommt. Es ist übrigens interessant, das Wort "Rassismusproblem" wi...

Die Straßenräuber

Heute morgen, vom Nachtdienst kommend, mußte ich die Tankstelle aufsuchen, da sonst die Kilometer nach Hause eng geworden wären. Frohen Herzens hielt ich also an der Tanke, wußte ich doch, dass mir der Staat v om meinem Gehalt für den Nachtdienst schon  den Spitzensteuersatz abknöpft. Meine gute Laune, ob des Guten, was der Staat mit meiner Kohle tun könnte, habe ich an der Zapfsäule sofort das Gefühl einen kalten, nassen Lappen ins Gesicht zu bekommen. Obwohl ich schon das billigste und ökologischste(?) Benzin mit 10% Biosprit tanke, stehen dort 1,54€ pro Liter auf dem Tableau. Vor rund 8 Wochen konnte ich noch für rund 30 Cent weniger tanken.  In keiner Ölregion der Welt hat in den letzten 8 Wochen ein Krieg begonnen, ich lese dass die Amis praktisch in ihren Fracking - Energieträgern ertrinken würden und trotzdem wird rücksichtslos zugeschlagen. Mein erster Frust gegen die Mineralölkonzerne wird relativiert, als ich daran denke, dass rund 70% meiner Kos...

Hast Du Problem mit mir, Alter?!

Die Straßenbahn in die Innenstadt ist in der Tat rappelvoll.  Die Veranstaltung hatte Menschen unterschiedlichster Altersgruppen angezogen, einige strömen zu den Parkplätzen, die andere Hälfte drängt mit aller Wucht in die Straßenbahn.  Im wahrsten Sinne des Wortes vermisse ich schmerzhaft die sprichwörtliche englische Disziplin an Bushaltestellen.  Hier schubsen die Menschen von allen Seiten, keine Rücksicht wird auf Füße genommen, ein Ellenbogen von links, ein Pferdekuss von rechts, zum Glück ist die Dame von rechts klein, sodass mich ihr Knie an einer Stelle trifft, an der der Schmerz erträglich ist. Nach einigen Sekunden Nahkampf trägt mich die Welle der Kämpfenden in den Wagen und schiebt mich durch den Gang nach hinten. Ich kann nichts tun, will mich auch nicht mehr wehren und lasse es einfach geschehen.  Die Sitzplätze sind besetzt, durchgängig junge Leute, einige Frauen mit Kind, das ist in Ordnung, dem Rest geben junge Männer die Ehre. ...